Immobilien in Deutschland
Deutschland ist der Heimatmarkt von BELLAZZURA: Unser Büro liegt in Hamburg, dazu betreuen wir München, Frankfurt und Berlin. 2026 bewegen sich die Kaufpreise je nach Stadt leicht im Plus oder Minus, die Angebotsmieten steigen weiter. Wir begleiten und beraten Verkäufer, Käufer und Anleger persönlich rund um die Immobilie.
Standorte
- Hamburg: Elbvororte, Alster, Walddörfer
- München: Altstadt-Lehel und Maxvorstadt, Schwabing, Bogenhausen, Grünwald und Starnberger See
- Frankfurt: Westend, Holzhausenviertel und Nordend, Sachsenhausen, Taunus
- Berlin: Charlottenburg, Grunewald und Dahlem, Mitte und Prenzlauer Berg, Potsdam
Marktzahlen Deutschland
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Wohnimmobilienpreise Deutschland zum Vorjahr | +0,6 %, Q2 2026 (Destatis Häuserpreisindex) |
| Blasenrisiko laut UBS | München 0,61 und Frankfurt 0,64, beide moderat (UBS Global Real Estate Bubble Index 2026) |
| Grunderwerbsteuer | Hamburg 5,5 % (hamburg.de), Bayern 3,5 % (Landesamt für Steuern), Hessen 6 % (Verwaltungsportal Hessen), Berlin 6 % (Service-Portal Berlin), jeweils vom Kaufpreis im Notarvertrag |
Kauf und Kosten
- Grunderwerbsteuer: Jedes Bundesland legt den Satz selbst fest; er gilt für den im Notarvertrag vereinbarten Kaufpreis. Die Sätze für Hamburg, Bayern, Hessen und Berlin stehen oben in den Marktzahlen.
- Notar und Grundbuch: gesetzliche Gebühren nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz, abhängig vom Kaufpreis.
- Maklerprovision bei Wohnungen und Einfamilienhäusern: Ist der Makler für beide Seiten tätig, darf die Provision nur zu gleichen Teilen vereinbart werden (§ 656c BGB).
Hinweise für Käufer
- Für den Erwerb gibt es keine Beschränkung nach Staatsangehörigkeit.
- Der Kaufpreis darf nicht bar, in Kryptowerten oder Gold gezahlt werden; der Notar prüft die unbare Zahlung (§ 16a GwG).
Marktdaten Deutschland 2026
Im 3. Quartal 2026 ziehen die Angebotspreise vor allem im Umland an, neue Häuser werden in 84 % der Kreise teurer. In den sieben größten Metropolen geben die Neubaupreise dagegen leicht nach (Wohnungen −0,9 %, Häuser −0,7 % zum Vorquartal), die Neubaumieten steigen dort um 2,5 % (empirica Immobilienpreisindex III/2026). Mieten steigen schneller als Kaufpreise, die Finanzierung bleibt anspruchsvoll.
Top-10-Städte
Veränderung zum Vorjahr. Zum Sortieren auf eine Spaltenüberschrift tippen.
- rückläufig (unter −1 %)
- seitwärts (−1 bis +1 %)
- steigend (+1 bis +2,5 %)
- stark steigend (über +2,5 %)
Flächen: jeweils nächstgelegene der zehn Städte, kein Regionalwert. Karte: Natural Earth.
| Einordnung | |||
|---|---|---|---|
| Dortmund | +5,0 % | +4,7 % | stärkster Preisanstieg, Aufholmarkt |
| Hamburg | +2,1 % | +5,5 % | stabile Preise, starker Mietdruck |
| Köln | +1,7 % | +7,9 % | stärkster Mietanstieg |
| Essen | +1,2 % | +5,0 % | günstiges Einstiegsniveau, steigende Mieten |
| Düsseldorf | +1,0 % | +3,8 % | moderat aufwärts |
| Frankfurt | +0,1 % | +2,9 % | seitwärts |
| Leipzig | −0,7 % | +5,4 % | Preise geben nach, Mieten ziehen an |
| Stuttgart | −1,1 % | +0,9 % | schwächste Mietdynamik |
| Berlin | −1,6 % | +1,0 % | Preise rückläufig, Regulierungsrisiko |
| München | −1,9 % | +3,7 % | höchstes Preisniveau, leichte Korrektur |
Quelle: IW-Wohnindex Q2 2026, Angebotsdaten. Der vdp-Index misst Transaktionen und kann abweichen.
Preis- und Mietniveau Wohnungen
| Stadt | Kaufpreis je m² (Veränderung 2025) | Trend 2026 | Miete je m² (Veränderung 2025) | Trend 2026 |
|---|---|---|---|---|
| München | 8.684 € (+2,5 %) | +4,6 % | 23,59 € (+4,7 %) | +4,0 % |
| Frankfurt | 6.338 € (+3,2 %) | +4,9 % | 18,13 € (+5,3 %) | +4,1 % |
| Hamburg | 6.000 € (+4,0 %) | +5,5 % | 15,83 € (+3,0 %) | +4,1 % |
| Berlin | 5.605 € (+0,7 %) | +4,6 % | 16,55 € (+3,7 %) | +4,1 % |
| Köln | 4.902 € (+4,6 %) | +4,6 % | 15,31 € (+3,5 %) | +4,2 % |
| Düsseldorf | 4.730 € (+4,1 %) | +4,8 % | 14,50 € (+11,0 %) | +4,1 % |
| Stuttgart | 4.662 € (+2,8 %) | +4,8 % | 16,86 € (+2,7 %) | +3,9 % |
| Leipzig | 2.975 € (+4,3 %) | +5,5 % | 10,10 € (+7,4 %) | +4,3 % |
| Dortmund | 2.561 € (+6,2 %) | +5,4 % | 9,90 € (+5,5 %) | +4,3 % |
Angebotsdaten (Mediane 2025) mit Trend für 2026, keine Transaktionspreise; Essen ist im Report nicht enthalten. Quelle: PlanetHome Immobilienmarkt Report Deutschland 2026, Mai 2026. Die Veränderungsraten sind methodisch nicht mit dem IW-Wohnindex oben vergleichbar und werden nicht miteinander verrechnet.
Investment
- Spitzenrendite Wohnen Top-7 ca. 3,4 %, Transaktionen +8 % zum Vorjahr (CBRE Residential Q2 2026).
- Bruttorendite für Wohnungen bundesweit ca. 3,5 %, für Häuser ca. 3,9 %; Bauzinsen meist 3,5 bis 4,5 % (PlanetHome Immobilienmarkt Report Deutschland 2026).
- Banken erwarten die Trendwende bei Gewerbeimmobilien erst ab 2029; die Refinanzierung bleibt der Engpass (EY-Parthenon Bankenbefragung Q1 2026).
- Notleidende Kredite liegen bei Gewerbe deutlich höher als bei Wohnen (1,0 %) (BKS NPL-Barometer 2026).
- Langfrist-Trends: Demografie, Digitalisierung, Klima und Verteidigung (PwC/ULI Emerging Trends Europe 2026).
Für Anleger: Investorenprofil anlegen. Für Unternehmen: Suchauftrag Gewerbefläche.
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Beratung anfragenMarktzahlen aus veröffentlichten Berichten mit Quelle und Stand; Angaben mit „ca.“ sind Schätzungen. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung. Angaben ohne Gewähr. Stand 19. Oktober 2026.
